#opco11 Erfahrungen mit E-Learning

In der Woche ab 16. Mai  wird gefragt : Haben Sie bereits Erfahrungen mit E-Learning gemacht? Wenn ja, beschreiben Sie die Möglichkeiten bzw. Grenzen dieser Lernform? Auch wenn Sie noch keine Erfahrungen mit E-Learning gemacht haben: Wie sollte aus Ihrer Sicht das optimale Online-Lernen aussehen?
ja , ich habe sehr unterschiedliche Erfahrungen mit eLearning sowohl in der synchronen als auch in der asynchronen Form gemacht,und dies auch aus zwei Perspektiven als Lehrende und als Lernende.
In der synchronen Form habe ich in virtuellen Klassenräumen wie Centra und Interwise  und jetzt auch mit Adobe Connect Erfahrungen gesammelt. Als Lehrende ist  für mich immer das Problem, das man die  Teilnehmer nicht sieht und nicht auf Körpersignale reagieren kann (Gähnen, Schwatzen) und besonders darauf achten muss, wie man die Teilnehmer miteinbeziehen kann.( Fragen, Gruppenaufgaben), siehe hierzu auch die Ausführungen von Lore Ress. Als Lernende ist das Problem, das man nach dem 4. PPT -Folie nicht schon irgendetwas anderes nebenbei macht.
Die verschiedenen Werkzeuge, die die virtuelenn Klassenräume bieten, müssen sehr lange trainiert werden ( siehe hierzu auch Kurse bei Fortbildung.online oder von Lore Ress), um auch die Lernenden  dabei  miteinbeziehen zu können, so dass sie z.B. eigene Beiträge aus der Gruppenarbeit moderieren können.
In der asynchronen Form habe  ich  an verschiedenen eLearning Kursen über die Plattform Moodle teilgenommen oder auch an einem Summercamp von „pbwiki“, das zeigte wie diese Plattform für die gesamte Schule genutzt werden konnte und welche Rechte die einzelnen Personen bekommen konnten, was auch bedeutete, das die Teilhabe sehr unterschiedlich gestaltbar war.
Ein Kurs, der nur nach dem cbt aufgebaut ist, kann stinklangweilig sein. Die Erwartung, dass in Foren Beiträge von den Lernenden abgeliefert werden, funktionier meist nur über den sanften Druck von Punkten.
Es hängt immer davon ab, wie gut diese Kurse strukturiert sind und wie die Lernenenden motiviert werden.( Das ist eigentlich kein spezielles eLearning Problem , sondern ein generelles Problem, wie man Lernen für möglichst viele gut strukturiert)
Den besten eLearningkurs, den ich mitgemacht habe, war ein kostenpflichtiger Englischkurs ( Englishtown), der alle Medien miteinbezog und das Sprachenlernen zum Vergnügen macht, wobei man jederzeit auch ein feed back bekam.
Man kann aber auch die synchrone und die asynchrone Form mischen: Im Rahmen von Senioren-Lernen-Online benutzen wir googlesites z.B. für workshops. Wir kombinieren allerdings diese  mit onlineSitzungen über Skype, so das wir uns direkt mit den Teilnehmern unterhalten können und Ihnen auch mittels des Programmes Mikogo direkte Hilfen geben können ( man kann damit gegenseitig den Bildschirm zeigen) Unsere Zielsetzung ist dabei allerdings Senioren zum selbstbestimmten Lernen zu ermutigen.
Die in Facebook entstandene offene Diskussionsgruppe (auch mit Skype) zu opco 11 von einer unserer Teilnehmerinnen zeigt, wie offenen Lernen dann auch zum selbstgesteuerten Lernen  werden kann.

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