Wien 9. – 13.04.2009

Wien bei herrlichem Frühlingswetter zu erleben, war ein Genuss. Es war warm und die Bäume und Sträucher standen in der Frühlingsblüte. Kein Vergleich zum letzten Besuch, bei dem es einen Tag kalt, windig und regnerisch war. Also wir schwärmen für wunderbare Cafes, nicht nur die  (http://aeiou.iicm.tugraz.at/wavemaster.internal/Literaten/welcome.html) Literatencafes. Wir besuchten Cafe Griensteidl und Cafe Central, das Cafe im Schottenstift, überwiegend von Einheimischen besucht, und das Cafe im Kaufhaus am Stefansdom. Schön war es auch, auf dem Naschmarkt (Ostersonnabend) in der Sonne ein zweites Frühstück zu nehmen oder an dem Donaukanal in einem Schankgarten (Ostermontag) zu sitzen. Der erste Nachmittag führte uns zur Hofburg, dem Prater, zur Donau und zwei Ostermärkten.
Der Wiener Jugendstil hatte es uns angetan: Wir waren im Belvedere und haben im „Oberen Belvedere“ Bilder von Klimt und Schiele mit Hilfe eines Audioguides betrachtet, ins besondere das Bild “ der Kuss“ von Klimt. Im „Unteren Belvedere“ besuchten wir die „Mucha“ Ausstellung. Natürlich haben wir dann auch versucht, einen Klimt-Spaziergang durch Wien zu machen, d.h. wir haben uns die Secession  samt dem Monumentalwerk „Beethovenfries“ und den Karlsplatz mit dem prächtigen Stationsgebäude angesehen (http://www.wien.info/wtv/klimt.doc).
Dem von Wagner erbauten Majolikahaus in der „Linken Wienzeile“ und dem Postgebäude haben wir ebenfalls einen Besuch abgestattet.
Am Sonnabend haben wir uns weiter mit dem Jugenstil Wagners beschäftigt und  an einer  Führung  in der Kirche am Steinhof teilgenommen (http://de.wikipedia.org/wiki/Kirche_am_Steinhof. Diese befindet sich auf dem Gelände des „Sozialmedizinischen Zentrums Baumgartner Höhe“ im 14. Wiener Gemeindebezirk Penzing. Unser kulturelles Programm ging dann abends mit  einem Theaterbesuch weiter: Im Akademietheater sahen wir eine sehr interessante Interpretation von Macbeth.
Ostersonntag fuhren wir zum Schloß Schönbrunn, genossen dort ein Jazzkonzert auf dem Ostermarkt. Desweiteren bummelten wir durch den Tiergarten und noch ein wenig durch den Park, abends hörten wir uns  um 23.00 Uhr im Stefansdom ein Konzert “ Gregorianischer Gesang“ an, das unseren Erwartungen nicht entsprach. Leider fuhren dann auch die U-bahnen nach 0.30 Uhr nicht mehr. Anstatt  herauszufinden, mit welchem Nachtbus wir fahren konnten, haben wir ein Taxi genommen ( erstaunlicherweise kamen wir ohne Stadtrundfahrt aus und es war preiswert mit ca. 5 Euro…)
Am Ostermonatag sind wir weiter durch Wien gebummelt, nachdem wir die Koffer in der U-Bahn Station „Wien Mitte“ eingescheckt hatten. Von der U-Bahnstation „Volkstheater“ aus, sind wir dann zu den Straßen um die Splitterberggasse gebummelt. Wir konnten uns aber nicht entschließen, dort zu essen und sind weiter mit der Linie 2 bis zum Schottentor gefahren zum zweiten Frühstück im Cafe Schottenstift. Weiter ging es dann über die Ledergasse bis zur Urania und auf die andere Donaukanalseite, unterwegs haben wir allerdings ein dickes Eis am Gutenberg Denkmal gegessen. Völlig erschöpft sind wir dann mit der Linie 2 bis zum Karlsplatz gefahren, haben uns in die Sonne gesetzt und einfach nur der Musikdarbietung von zwei jungen Geigern gelauscht. Irgendwann wurde es dann Zeit von Wien Mitte mit der Cat-Linie zum Flughafen zu fahren.
Das gebuchte Apartment war schön groß und es war ganz lustig (im Hinterhof spielte einer besonders nachts immer die gleichen Arien ab…).
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